Cialis Generika (Tadalafil)

Cialis Generika (Tadalafil): Wirkung, Dosierung und wie Sie legal ein Rezept erhalten

Cialis Generika enthalten den Wirkstoff Tadalafil, wirken bis zu 36 Stunden und sind in Deutschland verschreibungspflichtig. Dieser Leitfaden erklärt Wirkweise, Dosierung, Nebenwirkungen, Kosten – und Schritt für Schritt den legalen Weg zum Rezept.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wirkstoff: Tadalafil, ein PDE-5-Hemmer – identisch mit dem Originalpräparat Cialis.
  • Wirkdauer: bis zu 36 Stunden, Wirkeintritt nach 30–60 Minuten, nur bei sexueller Erregung.
  • Dosierungen: 10/20 mg bei Bedarf oder 2,5/5 mg täglich.
  • Rezeptpflicht: Ja – legal nur per ärztlicher Verordnung und zugelassener Apotheke.
  • Absolutes Tabu: Kombination mit Nitraten (z. B. Nitrospray).

Was ist Cialis Generika?

Ein Cialis Generikum ist ein Nachahmerpräparat des Originalmedikaments Cialis des Herstellers Lilly. Es enthält denselben Wirkstoff Tadalafil in derselben Menge und Darreichungsform. Vor der Zulassung muss ein Generikum Bioäquivalenz nachweisen: Der Wirkstoff muss im Körper in vergleichbarer Geschwindigkeit und Menge verfügbar sein wie beim Original. Medizinisch sind Original und Generikum daher gleichwertig; Unterschiede betreffen Hilfsstoffe, Tablettenform, Verpackung und vor allem den Preis.

Seit dem Ablauf des europäischen Patentschutzes im November 2017 sind Tadalafil-Generika von zahlreichen Herstellern (u. a. Ratiopharm, Hexal, Stada, Aristo) in deutschen Apotheken erhältlich. Zugelassen sind sie zur Behandlung der erektilen Dysfunktion und – in bestimmten Wirkstärken – der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH).

Wie wirkt Tadalafil?

Tadalafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer. Bei sexueller Erregung setzt der Körper Stickstoffmonoxid frei, wodurch die Botenstoffkonzentration (cGMP) im Schwellkörper steigt. Das Enzym Phosphodiesterase Typ 5 baut cGMP normalerweise wieder ab. Tadalafil blockiert dieses Enzym, cGMP bleibt länger erhalten, die glatte Muskulatur entspannt sich und mehr Blut fließt in den Penis.

Entscheidend: Ohne sexuelle Stimulation wirkt Tadalafil nicht. Es ist kein Aphrodisiakum und steigert nicht die Libido.

Vergleich der PDE-5-Hemmer Tadalafil, Sildenafil und Vardenafil
Wirkstoff Wirkeintritt Wirkdauer Einfluss von Essen
Tadalafil (Cialis Generika) 30–60 Min. bis 36 Std. gering
Sildenafil (Viagra Generika) 30–60 Min. 4–6 Std. deutlich (fettreich verzögert)
Vardenafil 25–60 Min. 4–8 Std. mäßig

Anleitung: In 6 Schritten legal zum Tadalafil-Rezept

So läuft der Weg von den ersten Beschwerden bis zur sicheren Einnahme ab:

  1. Schritt 1

    Beschwerden und Vorerkrankungen einordnen

    Notieren Sie, seit wann die Erektionsstörung besteht, ob sie situativ oder dauerhaft auftritt, und listen Sie Vorerkrankungen (Herz-Kreislauf, Diabetes, Bluthochdruck) sowie alle Medikamente auf – besonders Nitrate.
  2. Schritt 2

    Ärztliche Abklärung veranlassen

    Wenden Sie sich an Hausarzt, Urologie oder eine zugelassene Telemedizin-Plattform. Eine Erektionsstörung kann Frühzeichen einer Gefäß- oder Stoffwechselerkrankung sein und sollte grundsätzlich abgeklärt werden.
  3. Schritt 3

    Rezept und passende Dosierung erhalten

    Bei medizinischer Eignung wird Tadalafil verordnet – als Bedarfsdosis (10/20 mg) oder als tägliche Niedrigdosis (2,5/5 mg). Die Wirkstärke legt die Ärztin oder der Arzt fest.
  4. Schritt 4

    In einer zugelassenen Apotheke einlösen

    Lösen Sie das Rezept in einer Vor-Ort-Apotheke oder einer im BfArM-Versandhandelsregister gelisteten Versandapotheke ein. Prüfen Sie das EU-Sicherheitslogo für den Versandhandel.
  5. Schritt 5

    Korrekt einnehmen und Wirkung beobachten

    Tablette mit Wasser einnehmen, mindestens 30 Minuten vor der geplanten Aktivität; keine Einnahme mit Grapefruitsaft oder größeren Alkoholmengen. Maximal eine Tablette in 24 Stunden.
  6. Schritt 6

    Ergebnis ärztlich nachbesprechen

    Wirkt die Standarddosis nach mehreren korrekt durchgeführten Versuchen nicht oder treten Nebenwirkungen auf, ist eine erneute ärztliche Bewertung nötig – nicht eigenständig die Dosis erhöhen.

Dosierung und richtige Einnahme

  • Bedarfstherapie: meist 10 mg, bei unzureichender Wirkung ärztlich auf 20 mg anpassbar. Einnahme mindestens 30 Minuten vor der sexuellen Aktivität, maximal eine Tablette pro 24 Stunden.
  • Dauertherapie: 2,5 mg oder 5 mg einmal täglich zur etwa gleichen Uhrzeit – geeignet bei häufiger Aktivität oder gleichzeitiger BPH.
  • Einnahme: unzerkaut mit einem Glas Wasser, unabhängig von Mahlzeiten.
  • Vermeiden: Grapefruitsaft (erhöht den Wirkspiegel) und größere Mengen Alkohol (verstärkt Blutdruckabfall und mindert die Wirkung).
  • Geduld: Ein Präparat gilt erst nach mehreren korrekt durchgeführten Versuchen als unwirksam.

Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Gegenanzeigen

Häufige Nebenwirkungen

Kopfschmerzen, Gesichtsrötung (Flush), verstopfte Nase, Sodbrennen sowie Rücken- und Muskelschmerzen. Sie sind meist mild und klingen von selbst ab.

Sofort ärztliche Hilfe suchen bei

  • einer Erektion, die länger als 4 Stunden anhält (Priapismus)
  • plötzlichem Seh- oder Hörverlust
  • Brustschmerzen oder Ohnmacht während oder nach der Einnahme

Absolute Gegenanzeige: Nitrate

Die Kombination von Tadalafil mit Nitraten oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (z. B. Nitrospray, Isosorbidmononitrat, Molsidomin) kann zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall führen. Auch „Poppers“ (Amylnitrit) sind tabu. Vorsicht ist zudem geboten bei Alphablockern, bestimmten Antimykotika und HIV-Medikamenten.

Nicht anwenden bei kürzlichem Herzinfarkt oder Schlaganfall, instabiler Angina pectoris, schwerer Herzinsuffizienz, unkontrolliertem Blutdruck oder nach nicht-arteriitischer anteriorer ischämischer Optikusneuropathie (NAION).

Kosten, Preisvergleich und Fälschungsschutz

Generika sind deutlich günstiger als das Original – der Preis pro Tablette sinkt in der Regel mit größerer Packung. Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet Tadalafil bei erektiler Dysfunktion nicht (§ 34 SGB V); die Kosten tragen Patienten selbst.

Woran Sie einen seriösen Anbieter erkennen: gültiges Rezept wird verlangt, Eintrag im Versandhandelsregister des BfArM, deutsches Impressum mit Apothekenleitung, das EU-Sicherheitslogo für den Arzneimittelversandhandel und eine erreichbare pharmazeutische Beratung. Angebote mit „Tadalafil ohne Rezept“, Zahlung nur per Krypto oder Versand aus Drittstaaten sind ein klares Warnsignal – gefälschte Potenzmittel enthalten oft falsche Dosierungen oder gesundheitsschädliche Stoffe.

Wann Sie unbedingt zum Arzt sollten

  • Erektionsstörungen bestehen länger als sechs Monate oder verschlechtern sich.
  • Sie haben Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck oder erhöhte Blutfettwerte – Erektionsstörungen können ein Frühwarnzeichen sein.
  • Zusätzlich treten Schmerzen, Penisverkrümmung oder Hodenveränderungen auf.
  • Begleitend bestehen depressive Verstimmung, Erschöpfung oder Libidoverlust.
  • Die verordnete Dosis wirkt nicht oder verursacht belastende Nebenwirkungen.


Häufige Fragen zu Cialis Generika

Was ist Cialis Generika?

Cialis Generika sind Nachahmerpräparate des Originalmedikaments Cialis mit demselben Wirkstoff Tadalafil in gleicher Menge und Darreichungsform. Sie sind bioäquivalent, also medizinisch gleichwertig, dürfen aber erst nach Ablauf des Patentschutzes (in Europa seit November 2017) verkauft werden. Sie sind in Deutschland verschreibungspflichtig.

Wie lange wirkt Tadalafil?

Tadalafil wirkt bis zu 36 Stunden – deutlich länger als Sildenafil (4 bis 6 Stunden). Deshalb wird es umgangssprachlich „Wochenendpille“ genannt. Die Wirkung setzt in der Regel nach 30 bis 60 Minuten ein und tritt nur bei sexueller Erregung ein.

Was kostet Cialis Generika in Deutschland?

Tadalafil-Generika sind deutlich günstiger als das Original. Je nach Wirkstärke, Packungsgröße und Apotheke liegen die Preise häufig zwischen etwa 1 und 5 Euro pro Tablette. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten bei Erektionsstörungen in der Regel nicht (Lifestyle-Arzneimittel nach § 34 SGB V).

Ist Cialis Generika rezeptfrei erhältlich?

Nein. Tadalafil ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Angebote „ohne Rezept“ stammen von illegalen Anbietern; solche Präparate enthalten häufig falsche oder gefährliche Wirkstoffmengen. Legal ist der Weg über Arztpraxis oder eine zugelassene Telemedizin-Plattform mit anschließendem Apothekenversand.

Welche Dosierung ist die richtige?

Üblich sind 10 mg oder 20 mg zur Einnahme bei Bedarf sowie 2,5 mg oder 5 mg zur täglichen Einnahme. Welche Wirkstärke geeignet ist, hängt von Ursache, Begleiterkrankungen und Verträglichkeit ab und wird ärztlich festgelegt.

Wann darf Tadalafil nicht eingenommen werden?

Unter anderem bei gleichzeitiger Einnahme von Nitraten oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (z. B. Nitrospray), nach kürzlichem Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei instabiler Angina pectoris, schwerer Herzinsuffizienz, sehr niedrigem Blutdruck sowie bei bestimmten Augenerkrankungen (NAION). Sprechen Sie Vorerkrankungen und alle Medikamente ärztlich ab.

Welche Nebenwirkungen sind häufig?

Häufig sind Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase, Verdauungsbeschwerden sowie Rücken- und Muskelschmerzen. Diese sind meist mild und vorübergehend. Eine Erektion, die länger als 4 Stunden anhält (Priapismus), ist ein Notfall – sofort ärztliche Hilfe suchen.

Cialis Generika oder Viagra Generika – was ist besser?

Beide wirken über die PDE-5-Hemmung. Tadalafil wirkt länger (bis 36 Stunden) und ist weitgehend unabhängig von Mahlzeiten; Sildenafil wirkt kürzer und kann durch fettreiches Essen verzögert wirken. Welches Präparat besser passt, hängt von Lebenssituation, Begleiterkrankungen und Verträglichkeit ab.

Quellen und Transparenz

Grundlage dieses Artikels sind die europäische Fachinformation zu Tadalafil (EMA), die S2k-Leitlinie „Erektile Dysfunktion“ der Deutschen Gesellschaft für Urologie sowie Informationen von BfArM und Gelbe Liste. Letzte redaktionelle Prüfung: 20. August 2026. MännerGesund.de – Gesundheitswissen für Männer Unsere Inhalte werden redaktionell recherchiert und orientieren sich an Fachinformationen, Leitlinien und Angaben der Zulassungsbehörden.